Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Ulis kleine Welt… für April, 2008.
- Arbeitswelt (2)
- einfach nur Uli (18)
- Küchenplauderei (4)
- Szenen einer Ehe… (1)
- 13.5.2010: Frauen haben einen Schuhtick...
- 19.2.2010: Not macht erfinderisch oder...
- 11.2.2010: Es duftet nach Vanillekipferl...
- 6.2.2010: Gemischte Gefühle...
- 30.12.2009: Ich hasse den Neujahrstag...
- 25.10.2009: Sommerzeit adé...Willkommen, Novemberblues
- 15.8.2009: Quo vadis - wohin gehst Du?
- 21.6.2009: Heute ist Sommeranfang...
- 14.6.2009: Was knartzt denn da ???? (ich nicht !!!)
- 20.4.2009: War was?
Freunde
Hilchenbach und umzu
Ulis Internetwelten
Archive für April 2008
Er sägt und sägt und sägt ….
12.4.2008 von Uli.
Warum ich noch wach bin?
Okay, ich hatte Spätschicht und kann nicht sofort ins Bett und einschlafen. Also noch ein wenig durchs Internetuniversum surfen und dann ab in die Heia.
Wenn da nicht….
Warum werden Männer eigentlich nicht von ihrem eigenen Schnarchen wach ????? Bei dieser Lautstärke…Mein Mann spielt mal wieder den Waldarbeiter der Extraklasse. Das kann doch nicht normal sein.
“Was Kyrill hat stehen lassen, schaffst Du ganz locker”, denke ich. “Morgen muß ich als erstes schauen, ob unser Windpark noch steht. So wie er schnarcht, sägt er auch noch die Stahlbetontürme unserer fünf Windkraftanlagen um.”
Vielleicht sollte ich einfach wach bleiben bis 3.30 Uhr. Dann muß er aufstehen, hat Frühschicht. Aber ich bin jetzt müde….
Ich werde mich nun einfach mal ins Bett legen, in der grossen Hoffnung einschlafen zu können. So einige Tricks habe ich ja auch noch auf Lager.:))) (Knuffen, Anstossen , Nase zuhalten…..)
Guts Nächtle.
Noch stehen sie……..NOCH !!!!!!!
Geschrieben in Szenen einer Ehe... | 2 Kommentare »
Norddeutsche Dickschädel…
9.4.2008 von Uli.
Welch ein Urknall. Was hat das gebumst….
Was ist passiert?
Ich arbeite in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in der Spritzgiesserei. Grosse Spritzgussmaschinen fertigen Kunststoffteile aller Art.
Heute nachmittag wollte ich den Stecker einer Fräse aus der Steckdose einer Maschine ziehen. Die Maschinen stehen in Ölwannen, etwas schmierig ist es da fast immer. Also lege ich mir ein Stück Pappe hin, um nicht direkt auf den öligen Boden zu treten.
Kaum hat mein rechter Fuss die Pappe berührt, rutscht er samt Pappe zur Seite weg, ich kippe nach vorn und knalle mit dem Kopf an die Kante eines ziemlich grossen Eisenteils. Himmel, was rummste das. Schmerz verspürte ich nicht, aber das Geräusch, wenn menschlicher Kopf gegen Eisen prallt… Etwas oberhalb der Stirn hat´s mich erwischt. Ich denke noch, das gibt nicht nur ´ne Beule, da läuft es auch schon von der Stirn über die Nasenspitze und tropft in die Ölwanne. Es blutet wie wahnsinnig. Kollegin Gaby reicht mir ein Tempotaschentuch, dann noch eins. Ich verziehe mich erstmal auf die Toilette um nachzusehen, während Gaby unseren Schichtführer holt. Mittlerweile habe ich trotz Tempo die Ölwanne, den Fussboden und mein neues T-Shirt vollgetropft.
Im Toilettenraum nehme ich das Taschentuch von der Wunde, da läuft es schon wieder. Zwei kleine Platzwunden erkenne ich. Sofort drücke ich mir mit der linken Hand ein Papiertuch auf die Stirn, während Gaby an die Tür klopft. André ist mit dabei. Ob er einen Krankenwagen rufen soll? Nein, sage ich. Mir ist nicht schlecht, mir ist nicht schwindlig. Aber ich würde zittern, sagt André. Das habe ich gar nicht gemerkt.
Wir gehen in den Pausenraum ans Fenster und ich setze mich. Gaby schaut nach und meint, es hörte schon auf zu bluten. Also beibe ich erstmal ein Virtelstündnchen sitzen. André leistet mir Gesellschaft.
Später gehe ich wieder an meine Arbeit. Es tut kaum weh, und solange ich mich nicht grossartig bücke, geht es mir gut.
Daheim habe ich mir das Ganze erstmal im Badezimmerspiegel angesehen. Oder besser versucht, es anzusehen. So sehr kann ich meine Augen auch nicht verdrehen. Also hole ich meinen Fotoapparat, stelle Super-Makro ein und mache Bilder. Später auf dem PC-Bildschirm in groß sieht es doch recht lecker aus. Aber ich verzichte darauf, die Fotos hier zu posten….
Nun, norddeutsche Dickschädel halten einiges aus, und morgen sieht die Welt auch gleich wieder freundlicher aus.
Geschrieben in Arbeitswelt | Keine Kommentare »
Noch nie war er so flüssig wie heute…
8.4.2008 von Uli.
Kuchen backen war angesagt. Einer meiner Lieblingskuchen, schnell, einfach und lecker. Das Rezept habe ich im Kopf. Fragt mich jemand, ob ich ihm dieses Rezept bei Gelegenheit mal geben kann, schreibe ich es sofort auf. Ich habe es ja im Kopf.
Ausser heute…..
Der Teig war schnell zusammengerührt. Beim Einfüllen in die Form überlege ich noch, ob der Teig immer so flüssig war. Na, egal, ab in den Ofen damit.
Sicherheitshalber schaue ich danach doch nochmal im Internet nach…
Mehl !!!!! Ich habe das Mehl vergessen. Wie kann das passieren, wo ich das Rezept doch im Kopf habe ???
Also, ab in die Küche, die Form aus dem Ofen geholt, den Teig zurück in die Rührschüssel, Mehl abgemessen, dazugegeben, nochmal gerührt, Form neu gefettet und bemehlt, Teig wieder rein und ab in den Ofen.
Kuchen gerettet.
Das isser:
Das Rezept?
Bitte schnell, bitte gern.
Schneller Nusskuchen
200 g Mehl (nicht vergessen !!!)
200 g Puderzucker
200 g gemahlene Haselnüsse
200 ml Sahne
1 P. Backpulver
4 Eier
1 P. Haselnussglasur
Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen, in eine gefettete und bemehlte Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca 45 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen mit Glasur überziehen.
Guten Appetit !
Online gibt es das Rezept hier:
Meine Heimat im Internet. Dort bin ich täglich unterwegs und auch aktiv am mitarbeiten.
Geschrieben in Küchenplauderei | Keine Kommentare »